Im Archiv 2013 geblättert

19.Dezember 2013
Grüße zum Jahresausklang 2013

Liebe Glindower und Glindowerinnen, bald ist das Jahr 2013 Geschichte und ich möchte im Namen des Ortsbeirates Glindow allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr wünschen. Nach wie vor waren die Glindower Vereine die Hauptakteure bei der Gestaltung des kulturellen und sportlichen Lebens in unserem Ort. Wir schätzen als Ortsbeirat sehr das Engagement der Vereinsvorstände und der ehrenamtlich Tätigen und unterstützen sie gern mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Ausdruck der Wertschätzung durch den Ortsbeirat ist der traditionelle Empfang für die Vorstände der Glindower Vereine, der am 8. Januar 2014 um 18.30 Uhr in „Kleines Seerestaurant“ stattfindet. In diesem Jahr haben wir zum zweiten Mal das Kirsch- und Ziegelfest im historischen Ortszentrum und an der Ziegelei gefeiert. Nach zwei verregneten Festen schien endlich wieder die Sonne. Beim Festkomitee, den Vereinen, Sponsoren, Gastronomen und allen anderen Beteiligten möchte ich mich für das große Engagement in Vorbereitung und Durchführen des Festes bedanken. Ich setze auf gute Ideen und eine kreative Zusammenarbeit im nächsten Jahr. Die Freiwillige Feuerwehr feierte in diesem Jahr ihr 90jähriges Bestehen. Für die ständige und verlässliche Einsatzbereitschaft danke ich allen Kameradinnen und Kameraden. Im investiven Bereich hat sich in diesem Jahr auch wieder einiges getan. Derzeit wird an drei Stellen unseres Ortes gebaut. Mit dem Abschluss der Straßenbaumaßnahmen in der Mühlenstraße ist im nächsten Frühjahr zu rechnen. Die Erschließungsmaßnahmen in der Alpen- und Seestraße gehen weiter. Große Hoffnungen setzen der Ortsbeirat sowie die Betriebe und privaten Nutzer des Brauchwassers auf den Erhalt und Fortbestand des Brauchwasserwerkes. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Ortbeirat der Partnerschaftspflege zu unserer Partnerstadt Rahden. Beispiele sind der Besuch einer Jugendgruppe aus Rahden bei uns, die Kontaktpflege zwischen der Gruppe der Volkssolidarität Glindow und dem Sozialverband Rahden sowie zwischen den Kleintierzüchtern. Am ersten Adventwochenende besuchte der Ortsbeirat in Begleitung der Kirschkönigin und Vereinsvorständen die Partnerstadt. Die herzlichen Grüße aus Rahden an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, gebe ich an dieser Stelle gerne weiter. Wir freuen uns auf einen Gegenbesuch zum nächsten Kirsch- und Ziegelfest. Erwähnen möchte ich ein Vorhaben von weitreichender Bedeutung: die 700- Jahr- Feier von Glindow 2017. Im Herbst hat sich eine Personengruppe konstituiert, die sich in Vorbereitung des Ereignisses mit der Chronik von Glindow beschäftigt. Die Schirmherrschaft haben der Heimatverein und der Ortsbeirat übernommen. Freudig stimmt mich zum Anschluss des Jahres, dass die Kirchturmuhr mit einem neuen Uhrwerk und restaurierten Zifferblättern endlich wieder die Zeit anzeigt. Den Initiatoren, Spendern und ausführenden Unternehmen gilt unser Dank. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit in den verbleibenden Tagen des alten Jahres und im neuen Jahr 2014.
Mit freundlichen Grüßen
Sigmar Wilhelm, Ortsvorsteher

Eröffnung des 3.Glindower Weihnachtsmarktes

15.Dezember 2013
Klein aber Fein - 3. Glindower Weihnachtsmarkt

Seit September waren Kerstin Stoll und ihr Team mit der Organisation des 3. Glindower Weihnachtsmarktes befasst.Am 14. Dezember um 14 Uhr war es dann soweit. Die Türen zum Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des „Deutschen Hauses“ öffneten sich. Die Besucher wurden von dem Präsidenten des Glindower Carneval Club e.V. Christian Buge, der Glindower Kirschkönigin Tina Tzschoppe, Mitgliedern des Ortsbeirates, Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm, der Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke und natürlich vom Weihnachtsmann begrüßt. An den Marktständen konnten viele selbstgefertigte Produkte bewundert und gekauft werden. Der ein oder andere Besucher hat da das ganz besondere Weihnachtsgeschenkt für seine Liebsten gefunden. Die Lose der Tombola waren sehr schnell vergriffen. Es gab sehr schöne Preise, welche von ortsansässigen und benachbarten Unternehmen gesponsert wurden. Der Weihnachtsmann beschenkte die jüngsten Besucher, diese bedankten sich mit einem Lied oder einem Gedicht. Die „Kirschblüten“ des GCC können nicht nur tanzen. Sie musizierten, sangen und trugen Weihnachtsgedichte vor. Gegen 16 Uhr öffnete sich die Tür der Kirche zu einem Weihnachtsprogramm. Nach dem Programm, in der Dunkelheit konnten die Besucher die bezaubernde Beleuchtung des Weihnachtsmarktes bestaunen und die weihnachtliche Atmosphäre auf sich wirken lassen. Die Jagdhornbläser aus Ferch rundeten das weihnachtliche Programm ab. Allen Sponsoren, allen Standbetreibern, allen Helfern, allen Mitwirkenden herzlichen Dank für die Unterstützung. Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr.
Kornelia Zlotowicz

10.Dezember 2013
Gelungener Auftakt der Bürgerinitiative Bliesendorf auf dem Werderaner Weihnachtsmarkt

Die Bürgerinitiative gegen Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide auf dem Weihnachtsmarkt in Werder Die Bürgerinitiative gegeb Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide auf dem Weihnachtsmarkt in Werder

Viele Werderaner Bürger waren noch nicht informiert und geschockt, dass in dem größten Waldgebiet von Werder (Havel) auf einer Fläche von 700 Hektar ein Windpark mit ca. 50 „Windkraftgiganten“ mit einer Höhe von 200 Meter entstehen soll. Auch Besucher und Dauertouristen mit einem Ferienwohnsitz in Werder(Havel), konnten die geplante Zerstörung unseres Waldgebietes nicht fassen und haben sofort ihre Unterstützung angeboten. Durch eine überwältigend große Resonanz gegen den geplanten Windpark , wurden auf dem Werderaner Insel-Weihnachtsmarkt, die große Anzahl von 353 Einwendungen von den Bürgern gegen den geplanten Windpark bei der Bürgerinitiative Bliesendorf abgegeben.Wir, als Bürgerinitiative Bliesendorf, sind grundsätzlich nicht gegen erneuerbare Energien, wenn der Standort weder den Lebensraum der Natur noch den der Menschen zerstört .Eine Aufstellung von Windkraftanlagen in dem wichtigen ökologischen System Wald wird eindeutig von der Bevölkerung nicht akzeptiert und bedeutet keine Reduzierung von Kohlendioxid, da die Waldbäume das CO2 speichern bzw. photosynthetisch umwandeln. Außerdem hat die Region Werder (Havel) als wichtigsten Wirtschaftsfaktor den Tourismus, der durch den geplanten Windpark stark gefährdet wird. Der staatlich anerkannte Erholungsort Werder(Havel) lebt von den schönen verschiedenen Landschaftsformen, angefangen bei der Wasserlandschaft über die Glindower Platte bis in unseren mit verschiedenen Baumarten strukturierten Wald.Die Dimensionen des geplanten Windparks würde die Schönheit der Landschaft, insbesondere auch in voller Länge die Glindower Platte, visuell erdrücken und technogen entstellen. Jeder Werderaner Bürger, der unsere Meinung teilt, sollte an dem Beteiligungsverfahren teilnehmen, denn jede Einwendung zählt und könnte den Windpark verhindern und unseren Wald als Erholungsgebiet retten. Das förmliche Beteiligungsverfahren für den 2. Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 2020 läuft vom 9.12.2013 bis zum 9.02.2014. In dieser kurzen Zeit können alle Bürger ab 18 Jahre eine förmliche Einwendung gegen den Windpark Werder abgeben. Wir, die Bürgerinitiative Bliesendorf, haben eine förmliche Einwendung vorbereitet, die noch mit eigenen Argumenten ergänzt werden sollte. Die vorbereiteten Einwendungen liegen im Gasthaus Bliesendorf und in der Tierarztpraxis Fr. Dr. Fehrenberg (Glindow,Luise- Jahn-Str. 16) zusammen mit einer Argumentenliste bereit. Die fertigen Einwendungen bitte auch dort wieder abgeben, da die Bürgerinitiative Bliesendorf die gesammelten Einwendungen dann persönlich dem Leiter der Regionalen Planungsstelle Havelland- Fläming mit Quittierung übergeben wird. Für Informationen ist die Bürgerinitiative Bliesendorf unter der email: info@bi-bliesendorf.de zwecks Kontaktaufnahme erreichbar. Bürgerinitiative Bliesendorf
Eveline Kroll, Andreas Struck

10.Dezember 2013
Gegen Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide

So könnte es in Zukunft am Kolpinsee aussehen - Fotomontage mit drei Windrädern

Im Juni 2011 beschloss die deutsche Regierung die Energiewende. Die Windenergie soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Auch die Brandenburger Landesregierung hat sich dieser Herausforderung gestellt. Bereits im Jahr 2002 hatte sie die „Energiestrategie 2010 – Der energiepolitische Handlungsrahmen des Landes Brandenburg bis zum Jahr 2010“ verabschiedet, später dann die „Energiestrategie 2020“. In ihrer Kabinettssitzung am 28.2.2012 verabschiedete die Landesregierung die „Energiestrategie 2030" . Ein „Gemeinsamer Erlass des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz“ vom Juni 2009 sieht vor, dass 1,9 Prozent der Landesfläche zur Erreichung des Zieles der Erzeugung von 3500 MW Windstrom im Jahre 2020 notwendig sind.
Die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming als Träger der Regionalplanung in unserer Region hat am 24.10.2013 den 2.Entwurf des Regionalplanes beschlossen. Im Beteiligungsverfahren dürfen die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange seit dem 09.Dezember 2013 für zwei Monate bis zum 09.Februar 2014 Einsprüche gegen diese Planung geltend machen. Bereits in einem Beteiligungsverfahren zum 1.Entwurf der Regionalplanung wurden an die Planungskommission mehr als 35000 Bedenken zur Errichtung von Windenergieanlagen in den geplanten Windeignungsgebieten übergeben. In diesen äußern die Bürger ihre Bedenken, Ängste und Sorgen zum Brandschutz, zur Zerstörung der heimischen Tierwelt und der Bedrohung für die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Menschen. Inwieweit sind die Stadt Werder/ Havel und Ortsteile von der Regionalplanung und der Errichtung von Windkraftanlagen betroffen? Als Windeignungsgebiet 24 ist in der „Bliesendorfer Heide“ eine Fläche zur Bebauung mit Windkraftanlagen ausgewiesen. Gegenüber dem 1.Regionalplan hat sich die Fläche auf Grund der Proteste der Bürgerinitiative Bliesendorf von 965ha auf 650ha verkleinert. Aber gegenwärtig schützt eben dieser Wald den Ortsteil Bliesendorf vor dem Lärm der Autobahn. Sollten in diesem Gebiet Windräder gebaut werden, dann müssen Teile des Waldes abgeholzt, Waldwege begradigt und abgetragen werden, um für die riesigen Trucks die Zufahrt zu den Aufbauorten zu ermöglichen. Riesig? Die Windräder, die in den Wald hinein gebaut werden überragen den Berliner Funkturm oder den Kölner Dom um ca. 50m, sind damit etwa 200m hoch. Sie dürfen sich auch gern vorstellen, dass über Planungen von bis zu 50 Windrädern in dieser Größe gesprochen wird. Wer ein einziges Mal durch die Natur in der Bliesendorfer Heide spaziert ist, wer nur einmal die Idylle des Kolpinsee‘s erlebt hat, ist fasziniert von der Natur. Doch man ist drauf und dran, dieses Kleinod zu zerstören. Sie meinen sie wohnen in Glindow oder Werder sind nicht betroffen? Vom Infraschall und vom Lärm sicherlich nicht. Aber genießen Sie noch einmal den Ausblick vom Wachtelberg, der Bismarckhöhe in Werder oder vom Fuchsberg zwischen Glindow und Plötzin, denn demnächst könnte dieser herrliche Ausblick von Windrädern beeinträchtigt werden. Die Touristen, aber auch unsere Einwohner werden dann auf dem Obstpanoramaweg nicht von den blühenden Bäumen beeindruckt sein, sondern von einem riesigen Windpark. Wollen wir, dass unsere Natur, die Kulturlandschaft „Havelobst“, unser Wald und die Tierwelt für Generationen, vielleicht auch unwiederbringlich zerstört werden? Dabei sei noch nicht einmal über die Gefahren gesprochen, die von solchen großen Windrädern ausgehen. Im Brandfall – kann man bei solchen Anlagen ein „kontrolliertes Abbrennen“ überhaupt gewährleisten oder ist die Sicherheit der direkten Anwohner massiv gefährdet?
Fühlen Sie sich jetzt betroffen? Dann können Sie jetzt etwas für unsere Region, für unsere gemeinsame Heimat tun. Beteiligen Sie sich mit einer Einwendung am Beteiligungsverfahren zum 2.Entwurf des Regionalplanes Havelland-Fläming. Zeit zum Abwarten bleibt nicht, denn bereits jetzt liegen Anträge zum Bau von Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide vor, dabei 09 Anlagen auf der Gemarkung Ferch und 02 Anlagen auf der Gemarkung Bliesendorf. Es ist völlig unstrittig, dass die Nutzung regenerativer Energien, der Ausstieg aus der Braunkohle und der Kernenergie der richtige Weg sind. Doch so ein Ausstieg sollte behutsam, mit Rücksicht auf Natur und Mensch erfolgen. Der Bürger muss bei Planung und Umsetzung, bei der Suche nach akzeptablen Lösungen und Kompromissen mitgenommen werden. Wenn wir keine Windenergie in der Bliesendorfer Heide wollen, ist natürlich auch das Nachdenken darüber notwendig, welche Alternativen der Nutzung regenerativer Energien wir für unsere Stadt sehen.
Fred Witschel

Alljärliche Charity-Veranstaltung im Gasthaus Zum Scharfrichter

02.Dezember 2013
Charity – Veranstaltung im Gasthaus „Zum Scharfrichter“

Der Duft von leckeren Plätzchen und heißen alkoholfreiem Glühwein erfüllte den Raum. Der Kamin in der Ecke spendete gemütliche Wärme. Ab und an hörte man das leise Knacken des brennenden Holzes. Leicht gedämpftes Licht und Kerzenschein strahlten Gemütlichkeit aus und ließen das Rot der Weihnachtssterne auf den Tischen ein ganz klein wenig leuchten. In dieser vorweihnachtlichen Atmosphäre präsentierte sich das Gasthaus „Zum Scharfrichter“ am Abend des 1.Advent den Gästen. Der Geschäftsführer Thomas Lorentz hatte nunmehr zum 5.Male zu einem kostenlosen Weihnachtsessen eingeladen. Die Einladung richtete sich Menschen, die regelmäßig die Tee- und Wärmestube in Werder aufsuchen. Diese ist Anlaufpunkt für Hilfesuchende, Menschen in materieller Not, mit persönlichen Problemen, für Arbeitslose und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen. Viele von Ihnen sind Empfänger von Arbeitslosengeld II oder erhalten gerade einmal die Grundsicherung. Sie konnten sich für dieses kostenlose Essen anmelden. Bevor der Braten allerdings serviert wurde packte Jutta Enke, Werders Stadtführerin ihr Geschichtenbuch aus. So erzählte von früher, vom weihnachtlichen Jahrmarkt auf der Insel. Die Kinder rannten über den Markt und bestaunten mit großen Augen die Waren und die Köstlichkeiten der aus nah und fern angereisten Händler, wusste sie zu berichten. Vor dem Fest herrschte ein geschäftiges Treiben und in den Backstuben duftete es nach leckeren Plätzchen. Schon früher erklangen weihnachtliche Lieder und die sollten an diesem Vorweihnachtsabend nicht fehlen. Die Baumblütenkönigin Claudia Bremer und die Kirschkönigin Tina Tzschoppe waren an diesem Abend ebenfalls zu Gast. Die Kirschkönigin stimmte ein Weihnachtslied an und als dann „Oh Tannenbaum“ erklang wurde sogar leise mitgesungen. Nach dem kleinen Programm mischten sich die Hoheiten unter die Gäste und beim gemeinsamen Essen kam man ins Gespräch. Frau Ulrike Otto vom Diakonischen Werk Potsdam e.V. dankte dem Geschäftsführer Thomas Lorentz im Namen aller Anwesenden für sein Engagement und das leckere Essen. Ein großes Dankeschön geht an auch an die Bäckerei Lenz für die Plätzchen und an das Blumenhaus Seeger für die Weihnachtssterne.
Fred Witschel

02.Dezember 2013
Zu Gast bei Freunden – Delegation in der Glindower Partnerstadt Rahden

Die Delegation mit dem Bürgermeister der Stadt Rahden Bernd Hachmann auf dem Glindower Platz Die Delegation aus Glindow am Sonntagmorgen auf dem Museumshof der Partnerstadt

Vor drei Jahren zum Kirsch- und Ziegelfest war es, als der Bürgermeister der Gindower Partnerstadt Rahden mit Ratsmitgliedern und Bürgern zu Gast war. Wer meint, die Partnerschaft zwischen dem Ortsteil Glindow und der Stadt Rahden geruht hat, hat weit gefehlt. Regen Kontakt gab es zwischen den Kleintierzüchtern beider Orte, die Damen und Herren der Volkssolidarität besuchten sich mehrere Male im Jahr und eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Rahden war zum 90.Geburtstag der Glindower Ortsfeuerwehr zu Gast. Auch die Jugendlichen besuchten sich gegenseitig. Erst im April war eine Jugendgruppe aus Rahden in Glindow zu Gast. Seit 23 Jahren bestehen die freundschaftlichen Bande und werden gepflegt. Der Einladung des Bürgermeisters der Stadt Rahden Bernd Hachmann folgend, besuchten Mitglieder des Ortsbeirates, die Glindower Kirschkönigin Tina Tzschoppe und einige Vorsitzende Glindower Vereine am 30.November und 01.Dezember die Partnerstadt. Herzlich war der Empfang und bei einem ersten gemeinsamen Kaffeetrinken kam man ganz schnell ins Gespräch. So gab es gleich neue Ideen, wie die Partnerschaft ausgebaut werden könnte. So wurden zum Beispiel erste Kontakte zwischen dem Karnevalsverein Varl, einem Ortsteil Rahdens und dem Glindower Carneval Club angebahnt. Bei einem kleinen Stadtrundgang führte der erste Weg zum Glindower Platz mit seinem Ringofen. Wenig später zeigten der Bürgermeister Bernd Hachmann und Amtsleiter Werner Thielemann stolz das mit handgeschlagenen Schindeln restaurierte Kirchendach. Dann führe der Weg in den Jugendclub der Stadt. Hier wurde nicht nur eindrucksvoll präsentiert, was man für Kinder und Jugendliche tut, sondern voller Stolz zeigte man ein riesiges Fotobuch mit den Bildern vom letzten Besuch der Jugendlichen in Glindow. Bevor sich alle auf den Weg zum Weihnachtsmarkt begaben, gab es noch eine Besichtigung des Bahnhofes. Mit städtischen Mitteln war das Gebäude instandgesetzt worden und ist heute Museum und Treffpunkt für einige Vereine. Der Bahnhofsvorplatz wurde zu einem Parkplatz ausgebaut, sogar mit Parkplätzen mit Aufladestation für Elektrofahrzeuge. Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen, wurden Rahdens Bürgermeister Bernd Hachmann, die Kirschkönigin Tina Tzschoppe und Glindows Ortsbeiratsmitglied Fred Witschel an der Bühne bereits erwartet. Eine Partnerschaft die lebt, nicht nur zwischen den Ratsmitgliedern sondern auch den Bürgern beider Orte war zentrales Thema der Ansprachen. Fred Witschel überbrachte die herzlichsten Grüße des Glindower Ortsvorstehers Sigmar Wilhelm, der leider nicht dabei sein konnte. Absoluter Höhepunkt des Auftrittes war der Gesang der Kirschkönigin Tina Tzschoppe. Mit ihren Weihnachtsliedern verzauberte sie die Gäste des Weihnachtsmarktes. Am Abend war die Delegation zum gemeinsamen Abendbrot zum Spargelhof Winkelmann in Tonnenheide eingeladen. Es wurde ein gemütlicher Abend mit vielen Gesprächen. Mit einer kleinen spontanen Programmeinlage begeisterten die Glindower die Mitglieder des Rahdener Stadtrates. Am Sonntagmorgen hatten Bernd Hachmann und Werner Thielemann noch zu einen kurzen Besuch des Museumshofes eingeladen. Mit einer Einladung der Rahdener zum Kirsch-und Ziegelfest 2014 verabschiedete sich die Glindower Delegation. Es war ein schönes Wochenende bei Freunden, mit vielen neuen Kontakten und Ideen für eine weitere aktive Partnerschaft.
Fred Witschel

09.November 2013
Ist die blühende Kulturlandschaft Havelobst bald Geschichte

Stellen Sie sich vor: Sehnsüchtig haben Sie nach einem langen Winter auf den Frühlingsbeginn gewartet. Es ist die Zeit des Baumblütenfestes und beste Gelegenheit mit dem Fahrrad den Panoramaweg entlang zu fahren. Sie freuen sich auf die Blütenpracht an den Bäumen und den herrlichen Duft der Blüten. Aber nur noch knorrige und vertrocknete Bäume stehen am Wegrand. Die einst zu dieser Jahreszeit blühende Havelregion mit ihrem Obstanbau ist Geschichte, Das wenige Regenwasser und der märkische Sand sind keine guten Voraussetzungen für den Obstanbau. Das für die Bewässerung der Plantagen einst errichtete Glindower Brauchwasserwerk gibt es nicht mehr. Findet das Baumblütenfest dann nur noch in der Kernstadt selbst statt, denn eine Brache im Umland unserer Stadt hat wohl wenig touristische Anziehungskraft. Verdient dann unsere Blütentherme noch ihren Namen oder erinnert dieser dann nur an längst vergangene Zeiten? Schon seit Jahren ist es "Fünf vor zwölf" für das Obstanbaugebiet auf der Glindower Platte. Mit einer vom Land geförderten Studie ging das Glindower Brauchwasserwerk 2011 wiederholt auf den Prüfstand und in der Finanzausschusssitzung im August 2012 wurde Bilanz gezogen. Eines steht seither fest. Es gibt keine Alternative zum Brauchwasserwerk und Brunnen kommen zur Bewässerung der Plantagen nicht in Frage. Das Landesumweltamt gestattet keine Brunnenbohrungen im Einzugsgebiet des Trinkwasserwerkes Plessower See. Mit dem jetzt vorgelegtem Jahresabschluss 2012 muss das Werk erneut mit 113000€ bezuschusst werden. Allerdings sind darin auch die Kosten für das Konzept der Brauchwasserversorgung aus 2011 enthalten. Real würde der Verlust in 2012 bei 58000€ liegen und damit sogar gegenüber 2011 um 27000€ geringer ausfallen. Der Obst-- und Gartenbauverein, die Obstbauern wollen endlich Klarheit darüber, wie es mit dem Brauchwasserwerk weitergeht. Die gegenwärtig unsichere Situation hält die Obstbauern von weiteren Investitionen ab. Die Situation, dass der Vertrag mit dem WAZV zur Bewirtschaftung des Werkes am 31.12.2013 ausläuft, macht es nicht einfacher. Um die Kräfte und Bemühungen um den Erhalt des Brauchwasserwerkes zu bündeln hat der Glindower Gewerbeverein einen Arbeitskreis Brauchwasser ins Leben gerufen. Auf der ersten Sitzung der Gruppe Anfang Oktober waren der neben dem Vorstand des Gewerbevereines Glindow e.V., der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereines Walter Kassin, der Glindower Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm, von Pro Werder Thomas Tschiskale und als ein Vertreter der Obstbauern Heiko Wels zugegen. Für die Obstbauern ist das Brauchwasserwerk existentiell wichtig. Klar auch, dass der Wasserverbrauch gerecht und korrekt abgerechnet werden muss. Entscheidende Voraussetzung dafür ist die Installation von Wasseruhren. Aber auch dies bedeutet für die Obstbauern wieder eine Investition. Am Ende des Treffens ein einigte man sich darauf, in einem Schreiben an den Bürgermeister Werner Große um ein gemeinsames Gespräch zur Thematik zu bitten. Vor wenigen Tage kam nun die Anwort aus der Stadtverwaltung. Leider lehnt man das Gespräch mit dem Arbeitskreis ab und verweist auf die kommende Stadtverordnetenversammlung am 12.12.2013. Dort soll über die Zukunft das Brauchwasserwerkes entschieden werden.
Fred Witschel

05.November 2013
Stadt Werder mit guten Energiemanagement, aber noch offenem Potential

Am 04.11.2013 hatte die Aktion FREIE BÜRGER Werder gemeinsam mit der Stadtverwaltung Werder zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Energieberatung in der Kommune und im privaten Haushalt“ eingeladen. Es wird für die Stadt Werder kein Energiekonzept geben, so das Fazit der Veranstaltung. Seit 2003 arbeitet die Stadt mit der Energieberatungsfirma W.E.N. Consulting GmbH aus Berlin zusammen. Der Energieverbrauch in der Stadt Werder ist von 2005 bis 2011 stetig angestiegen, so der Geschäftsführer Herr Joachim Stöhr. Während die Gewerbebetriebe ca. 47 Millionen kWh, sind es bei den privaten Verbrauchern ca. 41 Millionen kWh. Dabei liegt der CO2-Ausstoss mit 3,5t pro Einwohner und Jahr weit unter dem Durchschnitt in Deutschland. Die Tatsache liegt vor allem darin begründet, dass in den neuen Bundesländer seit 1990 sehr viele Heizungsanlagen modernisiert wurden. Die Stadt Werder muss 2013 für den Strom von Liegenschaften und Straßenbeleuchtung, sowie für Erdgas und Fernwärme mit Kosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro rechnen. Der Stromverbrauch für die kommunalen Liegenschaften ist leicht rückläufig, während der Verbrauch bei den Straßenlaternen annähernd stagniert. Vor allem bei Aus- und Neubauten von Straßen setzt man auf energiesparende LED-Technik. Und wo noch über Investitionen in die LED-Technik nachgedacht werden sollte, wird durch ein Straßenlaternenkataster, welches durch die W.E.N. Consulting GmbH gegenwärtig erstellt wird, ermittelt. Insgesamt hat die Stadt ein gutes Energiemanagement der eigenen Liegenschaften und mit W.E.N. einen kompetenten Partner an der Seite. Und doch sind einige Fragen an dem Abend offen geblieben. Der Anteil erneuerbarer Energien gemessen am Gesamtenergieverbrauch liegt in der Stadt Werder bei lediglich 1,6%. Wollen wir in unserer Stadt erneuerbare Energie nutzen, die Energieeffizienz steigern und den CO2-Ausstoss verringern? Unverständnis wurde in der Diskussion auch dahingehend ausgesprochen, dass bei der Erschließung eines Neubaugebietes in Werder, nicht der Anschluss an der direkt an dem Grundstück vorbeiführenden Fernwärmeleitung erfolgte. Will man den CO2-Ausstoss in unserer Stadt verringern, sollte dringend über eine verbesserte Citybusanbindung der Ortsteile nachgedacht werden. Im Moment wird gerade ein Verkehrskonzept für die Stadt Werder erarbeitet, so die 1.Beigeordnete Frau Manuela Saß. Aber auch in Fragen der Windenergienutzung muss dringend nachgesteuert werden. Die Regionalversammlung Havelland-Fläming hat am 24.10.2013 den 2.Entwurf der Regionalplanung beschlossen. Unverständlich hier, dass im Umweltbericht zur Planung zu den Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide zwar Schwielowsee als staatlich anerkannter Erholungsort genannt wird, die Stadt Werder allerdings nicht. Besonders interessant war an diesem Abend auch der Vortrag der Verbraucherzentrale Brandenburg Herr Dipl.-Ing. Harald Lacher. Telefonisch oder Online erfolgt die Beratung, Es gibt Basis- , Gebäude- und Brennwertechecks durch die Verbraucherzentrale, die Energiefresser ausfindig machen. Teilweise kostenlos oder mit nur geringem finanziellem Aufwand können Mieter und Hausbesitzer so manche kWh und damit bares Geld sparen. Es lohnt sich, mal auf den Webseiten der Verbraucherzentrale nachzuschlagen.
Fred Witschel

15.Oktober 2013
Der Glindower Carneval Club e.V. startet in die 59.Session

Der 11.11.2013 ist nicht mehr weit und traditionell wird an diesem Tag um 11:11Uhr die Schlüsselübergabe auf den Glindower Marktplatz stattfinden. Ob Ortsbeirat und Ortsvorsteher den Gemeindeschlüssel freiwillig herausrücken- man wird sehen. Am 16.11.2013 19:59 Uhr soll dann die 1.Narrensitzung der 59.Session gefeiert werden. Das wird dann auch der definitiv letzte Auftritt des Prinzenpaares Tobias I. & Nora I sein. Aber man munkelt, dass es wohl ein neues Prinzenpaar geben wird. Ob das wirklich so ist, lassen Sie sich überraschen. Das Motto der Session ist noch ein gut gehütetes Geheimnis. Verkündet wird es am Ende der Narrensitzung. Es wird spannend. Der Glindower Carneval Club e.V. freut sich auf seine Gäste, freut sich auf Sie.
Kartenvorverkaufstermine:
Freitag, 25.10.2013 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag, 02.11.2013 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
in der Gaststätte "Deutsches Haus"
Fred Witschel

15.Oktober 2013
Heimatverein Glindow eV. beim Aktionstag „Feuer und Flamme“

Nunmehr zum 9.Mal wird es in diesem Jahr im Landkreis Potsdam-Mittelmark am 26.Oktober 2013 den Aktionstag „Feuer und Flamme“ für die Museen geben. Um Einheimische und Gäste für die Museen zu begeistern, werden interessante Programme angeboten und mit dem Entzünden von Feuern, Lampions und Fackeln wird etwas Licht in die beginnende dunkle Jahreszeit gebracht. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Heimatverein Glindow e.V. an diesem Aktionstag. Um 11:00Uhr öffnet bereits das Heimatmuseum Glindow, Kietz 3. Letzte Gelegenheit für die Besucher, sich die Sonderausstellung „Kinder wie die Zeit vergeht“ vor der Winterpause anzuschauen. Um 13:00Uhr wird es dann vom Museum aus eine geführte Wanderung zu den Glindower Alpen und zum Telegraphenberg geben. Viel Zeit zum Verschnaufen nach der Wanderung ist nicht, aber für eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackenem Kuchen im Heimathäuschen sollte es wohl reichen, bevor um 16:00Uhr in der Dorfkirche Glindow das Herbstkonzert des Frauenchores „Klangkirschen“ beginnt. 18:00Uhr startet am Museum der Lampion- und Fackelumzug mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Glindow. Der Weg führt zur Festwiese am Jahnufer, wo ein Lagerfeuer entfacht wird. Der Heimatverein Glindow e.V. freut sich auf Ihren Besuch!
Fred Witschel

07.Oktober 2013
Mit doppelter Krone in Hamburg

Baumblütenkönigin Claudia Bremer und Kirschkönigin Tina Tzschoppe Baumblütenkönigin Claudia Bremer und Kirschkönigin Tina Tzschoppe

Vom 3. – 6.10.2013 fand in Hamburg der 5. Deutsche Königinnentag mit rund 270 Repräsentanten/- innen aus ganz Deutschland statt. Mit dabei waren auch unsere beiden Hoheiten, Baumblütenkönigin Claudia Bremer und Kirschkönigin Tina Tzschoppe, die in der Hansestadt unsere Region gebührend vertraten. Für unsere Königinnen ging es am Freitag Richtung Hamburg, im Gepäck hatten sie viel Vorfreude, Spannung, Informationen über Werder und Glindow und hunderte von Autogrammkarten. Die Tage waren durch ein dichtes Programm gut gefüllt. Am Freitagabend wurden alle Teilnehmer/-innen im Hamburger Rathaus beim Senatsempfang begrüßt. Im festlichen Saal konnte man sich kennenlernen und die verschiedenen Hoheiten bestaunen. Natürlich haben Claudia und Tina den Thron im Großen Festsaal des Rathauses gemeinsam erobert. In Hamburg Bergedorf wurde der 5. Deutsche Königinnentag dann am Samstag offiziell eröffnet. Auf der königlichen Meile, die in der Bergedorfer Fußgängerzone aufgebaut wurde, konnten sich die zahlreichen Besucher über verschiedene regionale Produkte informieren, die viele Königinnen mitgebracht hatten. Auf verschiedenen Bühnen hatten alle Hoheiten über den Tag verteilt die Gelegenheit, sich und ihre Heimat vorzustellen. Werder Havel und der Ortsteil Glindow wurden somit gleich zwei Mal präsentiert und allen Besuchern wärmstens empfohlen. Ein Highlight war die wohl größte königliche Autogrammstunde der Welt, die bei allen Gästen auf großes Interesse stieß. Auch unsere Baumblütenkönigin und Kirschkönigin kamen den vielen Autogrammwünschen nach und beantworteten zahlreiche Fragen rund um unsere Region. Samstagabend und Sonntag wurde der Königinnentag mit dem Erntefest im Hamburger Vier- & Marschland verbunden. Zum langen Ernteumzug durch Kirchwerder schlossen sich alle Hoheiten, jede auf einem eigenen Trike, dem großen Umzug an. Das Erntefest hatte eine enorme Resonanz und wurde von rund 30.000 Besuchern gefeiert. Insgesamt war es wieder ein aufregendes Wochenende, an dem unsere Majestäten mit vollem Einsatz für unsere Region unterwegs waren.
Tina Tzschoppe und Claudia Brehmer

28.09.2013
Ortsfeuerwehr Glindow feiert neuzigjähriges Jubiläum

Gratulanten - 1.Beigeordnete Manuela Saß, Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und Kirschkönigin Tina Tzschoppe Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm ehr Günter Nickel

Morgens 10:00 Uhr an der Glindower Feuerwehr. Viele Gäste hatten sich eingefunden um zu gratulieren. Allen voran die 1.Beigordnete der Stadt Werder Manuaela Saß, Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und Mitglieder des Ortsbeirates, die Glindower Kirschkönigin Tina Tzschoppe, und, und, und... Die Gelegenheit wurde genutzt um dafür Danke zu sagen, dass die Feuerwehr in Notsituation stets bereit steht und auch sonst reichlich Engagement in Werder, Glindow und den anderen Ortsteilen zeigt. Nicht nur Kinder- und Jugendliche werden ausgebildet, sondern auch eben Mal bei großer Trockenheit der Sportplatz in Bliesendorf bewässert oder die Umzüge beim Kirsch- und Ziegelfest oder am Aktionstag "Feuer und Flamme" begleitet.
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und einen großen Dank an die Kameraden der Ortsfeuerwehr Glindow.
Fred Witschel

04.August 2013
Sagenhafte Heimatgeschichte

Flyer Sagenhafte Heimatgeschichte

Die Stadtführerin Jutta Enke ist am 31.August 2013 um 14:00 Uhr zu Gast im Heimatmuseum Glindow. Von der "Geheimnissvollen Eroberung der Brennaburg" und von "Heimtückischen Hinterhalten und grausamen Urteilen" weiß sie zu berichten. Da die Sitzplätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter 03327/ 45085 gebeten. Tickets werden zum Preis von 4€ angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.stadtfuehrungen-werder-havel.de/.

10.Juli 2013
Die drei schönsten Glindower Anwesen 2013

Die Glindower Jury hat auch in diesem Jahr ihre Entscheidung über die 3 schönsten Glindower Anwesen gefällt! Von den insgesamt eingereichten 7 Vorschlägen sind die besten 3 Anwesen auf dem Kirschball prämiert worden.Die Jury, die sich aus Mitgliedern des Ortsbeirates Glindow zusammensetzt, zog mit dem Fahrrad durch den Ort und wählte die 3 schönsten Anwesen aus. Für den 1. Platz wurde die Familie Diening am Mühlensteig 14 für das sehr harmonisch gestaltete Anwesen nominiert. Familie Diening erhielt eine große Pflanzschale im Werte von 149 Euro, gesponsert von der Manufaktur Scheeg aus Glindow. Den 2. Platz belegten die Schwestern Hannelore und Erika Gutschmidt in der Dr.-Külz-Straße 21 für ihren sehr blumig, gestalteten Vorgarten. Sie erhielten eine Prämie in Höhe von 100 Euro. Der 3. Platz ging an die Familie Trautmann am Schützenpark 43 für ihren bis ins letzte Detail gestalteten Staudengarten. Sie erhielten für die Gestaltung ihres Anwesens 75 Euro. In jedem Jahr wählt die Jury schwerpunktmäßig einen Wohnbereich in Glindow für die Prämierung aus. In diesem Jahr ist es die Mühlenstraße gewesen. Die Auszeichnungen nahmen der Ortsvorsteher, Sigmar Wilhelm, das Ortsbeiratsmitglied, Renate Vehlow, die neu gewählte Kirschkönigin, Tina Tzschoppe, sowie der Vorsitzende des Festkomitees des 17. Kirsch- und Ziegelfestes, Fred Witschel, vor. Wir beglückwünschen noch einmal die Gewinner und rufen wiederum alle Glindower auf, bei diesem jährlich stattfindenden Wettbewerb, sich mit ihren Vorschlägen zu beteiligen.
Renate Vehlow
Im Namen des Ortsbeirates Glindow

08.Juli 2013
17.Kirsch- und Ziegelfest in Glindow

Die Kirschkönigin 2013/2014 Tina Tzschoppe fährt in einer Kutsche vor Erstamilig zum Sonntag in der Ziegelei ein Frühgottesdienst

Vor fünf Jahren übergaben Karl-Heinz Lutze und Wolfgang Hotzel die Verantwortung der Organisation des Kirsch- und Ziegelfestes in die Hände von Christian Buge und Fred Witschel. Mit der Schließung des Restaurants „Porta Helena“ vor drei Jahren, stand das Festkomitee vor völlig neuen Herausforderungen. Es galt neue Wege zu gehen, aber auch an den Traditionen des Festes anzuknüpfen. In einem Punkt war sich das Komitee für das Fest sofort einig, es gehört in den Ortskern, in den Glindower Kietz. Wichtig auch, die Vorbereitung der Kirschkönigin auf ihr Amt. So ist es selbstverständlich, dass die neue Königin vor Amtsantritt Heimat- und Ziegeleimuseum besucht und beim Obstbauern eine Lehrstunde im Obstanbau erhält. Um das Fest ansprechend zu machen, den Glindower aus seiner Stube zu locken, wurden jedes Jahr neue Ideen entwickelt und umgesetzt. So pflanzt die Kirschkönigin seit drei Jahren einen Kirschbaum, Kinder und Jugendliche werden in das Programm mit einbezogen um ein breiteres Publikum anzusprechen und in diesem Jahr gab es erstmalig ein Hoheitentreffen. Im vergangenen Jahr ist Christian Buge vom Festkomiteevorsitz zurückgetreten und Fred Witschel agiert nunmehr allein als Vorsitzender des Festkomitees. Dank des Engagements des Teams rund um seinen Vorsitzenden hat es bei und Durchführung Vorbereitung des 17.Kirsch- und Ziegelfestes keinen Bruch gegeben. Und das schöne Wetter hat sich Glindow auch mal verdient. Ja so ein Fest steht und fällt immer mit dem Wetter. Man kann das Programm noch so sorgfältig vorbereiten, wenn Petrus die Schleusen am Himmel öffnet, bleiben ganz schnell die Gäste aus. Also nächste Herausforderung für das Komitee, entweder stets für schönes Wetter sorgen oder echte Schlecht-Wetter-Alternativen finden. Und auch der Kirschball gehört noch dazu. Ein sauberer, für den Kirschball geschmückter Saal lockt vielleicht den ein oder anderen Gast mehr an.
Einen großer Dank gilt den vielen Sponsoren die mit Geld- oder Sachspenden das Fest unterstützt haben.
Bilder vom 17.Kirsch- und Ziegelfest

26.Juni 2013
Chronik des Ortsteiles Glindow – Konstituierende Sitzung des Redaktionsteams

Am 17.Juni 2013 hatte Glindow‘s Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm (Aktion Freie Bürger) zur konstituierenden Sitzung des Redaktionsteams zur Erstellung der Chronik für den Ortsteil Glindow anlässlich der 700-Jahr-Feier im Jahre 2017 eingeladen. Unter Schirrherrschaft des Ortsbeirates Glindow und des Heimatverein Glindow e.V. wird das Team unter Leitung von Vera Neumann die Ortschronik schreiben. Die Chronisten des Heimatverein Glindow e.V. haben in den Landesarchiven schon zu verschiedenen Themen recherchiert und die Erkenntnisse schriftlich festgehalten. Diese Themen sollen fortgeschrieben und weitere Inhalte erarbeitet werden. Zum Redaktionsteam gehören Brigitte Wilhelm, Elke Liere, Barbara Czycholl, Elke Witschel, Friedel Häberer und Fred Witschel. Das nächste Treffen des Redaktionsteams ist bereits geplant.

26.Juli 2013
Informationen zu Verkehrseinschränkungen und Immisionsschutz zum 17. Kirsch- und Ziegelfest

Das Logo des Kirsch- und Ziegelfestes

Am 06. und 07.Juli feiert der Werderaner Ortsteil Glindow sein 17.Kirsch- und Ziegelfest. Bei der Organisation hatte sich das Festkomitee das Ziel gesetzt, die Belästigungen für die Anwohner gering zu halten. Gemeinsam mit dem Stadtverwaltung Werder, Fachbereich 3 Ordnung und Sicherheit wurde das Festprogramm besprochen und seitens der Veraltung wurde eine Ausnahmegenehmigung für das Fest erteilt. Durch den Fachbereich 3 Straßenverkehrsbehörde wurden die notwendigen Verkehrseinschränkungen für den Bereich „Glindower Kietz“ und für den Festumzug genehmigt. Der Fachbereich wird das Festkomitee bei der Einhaltung der Auflagen für das Fest unterstützen. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit Marktplatz, Luise-Jahn-Straße, Jahnufer und Glindower Kietz vom 06.Juli 2013 09:00Uhr bis 07.Juli 2013 20:00Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr zu sperren. Auch das Parken in den Bereichen ist nicht möglich. An beiden Tagen sollten Sie mit einem erhöhten Lärmpegel durch Besucher des Festes oder durch Musik rechnen.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Bitte unterstützen Sie uns und tragen Sie zum Gelingen des 17.Kirsch- und Ziegelfestes bei. Anfragen richten Sie bitte an das Festkomitee.

25.Juni 2013
Die singende Königin

Glindower Kirschkönigin 2013/2014 Tina Tzschoppe

Eigentlich sollte der Pressetermin zur Vorstellung der Glindower Kirschkönigin 2013/2014 in der Kirschplantage der Firma Gartenbau Thomas Giese stattfinden. Eigentlich, denn Dauerregen lies den Termin in der Plantage im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Doch vorgestellt wurde sie der Presse trotzdem, im Trockenen natürlich. Der Bürgermeister der Stadt Werder/ Havel Werner Große, der Ortsvorsteher Glindows Sigmar Wilhelm und der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereines Walter Kassin waren bei der Vorstellung zugegen. Bevor die "Neue" im Mittelpunkt stand, gab es vom Vorsitzenden des Festausschusses des Kirsch- und Ziegelfestes ein dickes Lob für das Engagement der amtierenden Kirschkönigin Stefanie Neidow. Dann war es soweit. Aufsehen hatte sie mit einem wundervollen Kleid schon beim Betreten des Raumes erregt, die 32jährige Tina Tzschoppe. Am 06.Juli 2013 wird sie zur Kirschkönigin 2013/2014 gekrönt und für ein Jahr den Ortsteil Glindow und die Stadt Werder repräsentieren. Die Eltern wohnen in Glindow und hier arbeitet sie auch in der Firma ihres Vaters, berichtete Tina Tzschoppe. Einige Jahre ihrer Kindheit hat sie in Glindow verbracht und wohnt nun mit ihrem Mann in Phöben. Sport und Musik sind ihre Hobbys. Ihr Gesang als Solistin bei einem Auftritt des Gemischten Chores Glindow e.V. war es, welches sie in den Fokus des Festausschusses bei der Kandidatensuche für das Amt der Kirschkönigin rücken lies. Spontan mit einem kleinen Lied begeisterte Tina Tzschoppe dann auch die Presse und die Gäste. Das Kleid, dieses Mal von Manuala Giese geschneidert, präsentiert sich nicht nur in den Farben Grün, Weiß, Rot und mit Kirschen sondern ist sogar verwandlungsfähig. Es vereint Modernes und Traditionelles, ob hochgesteckt oder als Ballkleid, mit drei verschiedene Schärpen ist das Kleid für jeden Anlass passend.
Das Kirsch- und Ziegelfest hat einige Höhepunkte zu bieten. Es wird am Samstag ein Hoheitentreffen und eine Kinder- und Jugend-Talente-Show geben, die Jugendrockband "Village 19" wird spielen und durch das Programm führt der aus dem Fernsehen bekannte Sprecher Olaf Baden. Am Abend spielt dann die Band "back to music" in der Gaststätte "Deutsches Haus" zum Kirschball auf. Am Sonntag um 10:30 Uhr findet erstmalig ein Frühgottesdienst auf der Gelände der Glindower Ziegelei statt, bevor die Kamper Kolping- Kapelle zum Frühschoppen aufspielt. Bauchredner "alfonso" wird Jung und Alt mit einem tollen Programm unterhalten. Und auch am Sonntagnachmittag gibt es noch etwas zu erleben. Für den guten Ton sorgt dann auf dem Marktplatz die junge Werderaner Band "Luxuria", bevor es dann um 17:00 Uhr das Abschlusskonzert des Gemischten Chores Glindow in der Dorfkirche geben wird. Auf eine Solistin dürfen Sie bei dem Konzert besonders gespannt sein.
Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm lobte schon mal das Festkomitee für das ehrenamtliche Engagement bei der Vorbereitung des Festes. Das Glindower Kirsch- und Ziegelfest als zweites großes Fest in der Stadt Werder hat eine gute Tradition, so der Bürgermeister Werner Große, und bei so manchem Termin gehört das gemeinsame Auftreten von Baumblütenkönigin und Kirschkönigin einfach dazu.
Auf ein gutes Gelingen und dieses Mal ein regenfreies Kirsch- und Ziegelfest. Das vollständige Programm finden Sie unter www.glindow.net.
Fred Witschel

01.Juni 2013
Pressemitteilung zum Aktions-Wandertag am 1.6.2013 in Bliesendorf

Am 1.Juni 2013 versammelten sich ca. 180 Teilnehmer zu dem von der Bürgerinitiative Bliesendorf mit Unterstützung der Ortsbeiräte von Bliesendorf und Glindow inititierten Aktions-Wandertag gegen den geplanten Windpark in unserem Waldgebiet der „ Bliesendorfer Heide“. Ganz herzlich begrüßen konnten wir Werner Große als Bürgermeister der Stadt Werder (Havel) , die Stadtverordneten und Ortsvorsteher Annette Gottschalk und Sigmar Wilhelm, die Stadtverordnete Anja Spiegel und den Kreistagsabgeordneten Hermann Bobka . Aus der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ waren Vertreter der Bürgerinitiativen Kloster Lehnin, Fichtenwalde, Zossen und Wandlitz (Liepnitzwald) vertreten. Die Bürgerinitiative Bliesendorf ist eine der über 50 Bürgerinitiativen in Brandenburg, die sich in der Volksinitivive „Rettet Brandenburg“ zusammengeschlossen haben. In einer gemeinsamen Aktion wurden an unserem Wandertag Unterschriften gegen den weiteren Ausbau der Windenergie in Brandenburg gesammelt, da die neu geplanten Windeignungsgebiete fast alle in den märkischen Wäldern entstehen sollen. Wir sprechen uns ganz entschieden gegen diese Naturzerstörung des wichtigen Ökosystem und CO2 Speichers Wald aus.
Der liebe Herrgott hatte ein einsehen mit dem Wetter und so regnete es nicht einen Tropfen ! Es machten sich ca. 140 Wanderer auf dem Weg, um unser schönes Waldgebiet mit fachkundiger Führung einmal genauer kennenzulernen.
Unsere beiden „Waldexpertinnen“ Gabriele Bathe und Eva Bogda erklärten den Teilnehmern sehr genau, welche wertvollen Bäume wie zum Bsp. unsere „zwei dicken Eichen“, die Eichenalleen, Umwandlungs- und Pflegemaßnahmen für den Mischwald in unserem Waldgebiet sich befinden und stattfinden. Einen historischen Vortrag über das Bodendenkmal Lüttchendorf gab es dann von Carsten Bathe, der zur Zeit Geschichte studiert. Angekommen in Resau wurden die Wanderer ganz herzlich empfangen von Fam.Vetter/Wagner und den Landfrauen aus Bliesendorf, die im Garten des historischen Forsthauses von Resau schon alles für die Gäste für eine Erholungspause vorbereitet hatten. Die Landfrauen aus Bliesendorf verwöhnten die Wanderer mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Der Erlös in Höhe von 90 Euro aus dem Verkauf des Kuchens wurde der Bürgerinitiave Bliesendorf zweckgebunden für das „Klagekonto“ gegen den Windpark gespendet. Herr Ehmke erzählte den Teilnehmern spannende Geschichten über Resau. So gestärkt und sogar mit ein wenig Sonnenschein verwöhnt, begaben sich die Wanderer mit Besichtigung der „drei dicken Männer“ auf den Heimweg nach Bliesendorf.
Begeistert angekommen am Gasthaus Bliesendorf fand noch ein reger Informationsaustausch unter den Teilnehmern statt. Um den ökologischen und ökonomischen Wahnsinn des forcierten Ausbaus der Windenergie auch bundesweit zu stoppen und als Einheit auch mehr politisches Gewicht zu bekommen,wird von Herrn Dr. Ziegler von der Initiative Vernunftkraft ein bundesweites Bündnis der Bürgerinitiativen angestrebt. Der Hintergrund ist der, dass die Bundesländer 60 % zuviel Windenergie geplant haben und das obwohl es immer noch keine industriell mögliche Speichertechnik gibt und in naher Zukunft auch nicht geben wird. Brandenburg ist dabei Vorreiter, obwohl bereits jetzt schon 70 % des Stromes expotiert werden.
Alle Teilnehmer waren so begeistert über unseren informativen Wandertag, dass der unbedingte Wunsch auf eine Wiederholung besteht.
Bürgerinitiative Bliesendorf
Eveline Kroll und Andreas Struck

16.Mai 2013
Der Heimatverein Glindow ruft zu Foto- und Kirsch- Rezepte- Wettbewerb auf

Anlässlich des 17.Kirsch- und Ziegelfestes in Glindow vom 06.07.2012 bis 07.07.2013 ruft der Heimatverein wieder zum Fotowettbewerb auf. Das Motto lautet: Fotowettbewerb „Mein Glindow 2013“.
Fotos in den Größen 13 x 18 cm bis 18 x 24 cm können bis zum 01.07.2013 jeweils am Sonnabend und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr im Heimatmuseum Glindow, Kietz 3, oder im Geschäft der Firma Kissler (Fliesen/ Ofenbau), Dr.-Külz-Str. 19 täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr /außer Mittwoch abgegeben werden. Die drei besten Fotos erhalten einen Preis. Die Auswahl übernimmt eine Jury.
Bitte auf der Rückseite der Fotos: Name, Anschrift und Motiv vermerken!
Außerdem findet der beliebte Kirsch-Rezepte-Wettbewerb statt.
Der Ablauf ist wie folgt:
Abgabe des Produktes zusammen mit dem Rezept ist am Sonnabend, 06.07.2013 von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr im Heimatmuseum Glindow, Kietz 3. Zwei Mitglieder des Heimatvereins nehmen die Produkte entgegen. Die Kirschkönigin Stefanie Neidow und anwesende Hoheiten beim Königinnentreffen zum Kirsch- und Ziegelfest werden als Jury die Verkostung vornehmen. Die besten drei Produkte werden ausgezeichnet! Die Übergabe der Preise erfolgt beim Kirschball am Abend.
Fred Witschel

15.Mai 2013
Vorbereitungen zum 17. Kirsch- und Ziegelfest in Glindow laufen auf Hochtouren

Am 06.07.2013 bis 07.07.2013 feiert der Ortsteil Glindow sein 17.Kirsch- und Ziegelfest. Im Rahmen dieses Festes soll an beiden Tagen im Zeitraum von 10:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr auf dem Marktplatz Glindow ein buntes Markttreiben veranstaltet werden. Betriebe und Gewerbetreibende aus unserer Stadt und ihren Ortsteilen, sowie aus der Region haben die Möglichkeit, hier ihre Produkte zu präsentieren. Anmeldungen für das Markttreiben bitte bis 03.06.2012 unter 03327/ 572687 oder per E- Mail an fredwitschel@gmx.de.
Traditionell findet nach der Eröffnung des Festes am 06.Juli 2013 um 09:00 Uhr ein Fußball- und ein Volleyballturnier um den Kirschpokal statt. Vereine und Mannschaften, die Lust haben an den Turnieren teilzunehmen können sich anmelden bei Richard Bobka, Telefon 03327/ 40125.

06.Mai 2013
Wettbewerb in Glindow - Die drei schönsten Glindower Anwesen 2013 gesucht!

Der Ortsbeirat Glindow ruft auch in diesem Jahr wiederum alle Glindower auf, bis zum 20. Juni 2013 die 3 schönsten Anwesen in Glindow zu benennen. Die Vorschläge können in den Geschäften: „Tante Uschis Laden“ und in der „Obstland Apotheke“ abgegeben werden. Eine Jury, gebildet aus den Mitgliedern des Ortsbeirates und Glindower Bürgerinnen und Bürger, entscheidet über die Platzierung. Die Prämierung erfolgt auf dem Ball des 17. Kirsch- und Ziegelfestes am 06. Juli 2013.
Renate Vehlow
Mitglied des Ortsbeirates Glindow

27.April 2013
Glindower Vereine beim Festumzug zum 134.Baumblütenfest

Glindower Vereine und die Grundschule beim Festumzug zum 134.Baumblütenfest Renate Vehlow, Fred Witschel und die Kirschkönigin Stefanie Neidow führen den Ortsteil Glindow an

Angeführt von den Mitgliedern des Ortsbeirates Renate Vehlow, Fred Witschel und der Kirschkönigin Stefanie Neidow präsentierten sich die Glindower Vereine und die Grundschule Glindow zum 134.Baumblütenfest. Während die Prinzengarde tänzerisch für Stimmung sorgte, stellte der Präsident des Glindower Carneval Club e.V. Christian Buge die Vereine des Ortsteiles vor. Heimatverein , Gemischter Chor, die Eintracht Glindow, die Sportschützen 03 Glindow, Schützenverein 1924 zu Glindow, Frauensportgruppe, Kleintierzüchterverein, Glindower Carneval Club e.V. und die Grundschule- alle waren sie mit dabei.
Fred Witschel

07.April 2013
Heimatverein lädt zur Vogelstimmenwanderung ein

Am 13.April 2013 lädt der Heimatverein Glindow zu einer Vogelstimmenwanderung in die Glindower Alpen ein. Aus einem ehemahligen Tonabbaugebiet ist eine einzigartige Naturlandschaft aus tiefen Schluchten, kleinen Seen und Trockenwiesen entstanden. Aber nicht nur die Flora ist reizvoll. In den Glindower Alpen haben einige immer seltener werdende Vogelarten wie Mittel- und Schwarzspecht, Neuntöter, Eisvogel, Heidelerche und Rotmilan ihre Heimat gefunden. In den frühen Morgenstunden kann man die "Sangeskünste" der Vögel besonders bestaunen. Wer dieses einzigartige "Konzert" erleben möchte, Treffpunkt zur Wanderung ist um 08:00Uhr am Heimatmuseum Glindow, Kietz 3.
Fred Witschel

06.April 2013
Eröffnung der neuen Saison im Heimatmuseum Glindow

Vereinsvorsitzende Edelgard Baatz bei der Eröffnungsrede, rechts
		Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und gegenwärtig amtierende Bürgermeisterin Manuela Saß Reger Gedankenaustausch bei den Besuchern der Ausstellung

Auch an diesem Tag lies der Frühling noch auf sich warten, aber Frau Saß als gegenwärtig amtierende Bürgermeisterin, hatte eine hübsche bunte Schale mit Frühlingsblumen für den Heimatverein dabei. "Kinder wie die Zeit vergeht... - das Motto der diesjährigen Ausstellung berühre sie ganz besonders, wurde doch im letzten Jahr ihr Enkelkind geboren und das weckt Erinnerungen an Spiele, die man selbst als Kind gespielt hat.", so Frau Saß in ihrer Ansprache. Die Schautafeln im Museum berichten über Personen, Familien, Firmen und Vereine die eng mit der Geschichte und der Entwicklung des Ortsteiles Glindow verbunden sind. Gestaltet wurden diese nicht nur vom Heimatverein selbst, sondern Privatpersonen und auch die Vereine haben fleißig zugearbeitet und so manches Foto oder so manche Geschichte zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
"2017 ist es soweit, und der Ortsteil Glindow feiert sein 700jähriges Jubiläum", so Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm. Die Fortschreibung der Ortschronik, Friedel Häberer hatte mit seiner Broschüre "Glindow-ein Dorf in der Mark" schon mal den Grundstein gelegt, sieht er in den nächsten Jahren als eine wichtige Aufgabe für den Heimatverein. Der diesjährigen Sonderausstellung wünschte Sigmar Wilhelm viel Erfolg und reichlich Besucher. Edelgard Baatz, die Vorsitzende des Heimatvereines dankte allen Helfern bei der Vorbereitung der Ausstellung und freute sich darüber, dass auch die Kirschkönigin Stefanie Neidow bei der Eröffnung dabei war. Die vielen Besucher nutzten die Gelegenheit zu einer ersten Führung durchs Museum. Auch gab es bei einem leckeren Imbiss viel Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Das Heimatmuseum hat bis zum 26.Oktober jeden Samstag und Sonntag von 11:00Uhr bis 17:00Uhr geöffnet.
Fred Witschel

05.April 2013
Jugendliche aus der Partnerstadt Rahden zu Gast in Glindow

Rahdener und Glindower Jugendliche auf dem Rahdener Platz in Glindow

Im Jahre 1990 vereinbarten die Stadt Rahden und der Ortsteil Glindow eine Partnerschaft. Regen Kontakt gab und gibt es seitdem zum Beispiel zwischen den Senioren und den Kleintierzüchtervereinen beider Orte. Vor vier Jahren ergriffen der Sozialarbeiter im Ortsteil Glindow Rodrigues Jorge und Ortsbeiratsmitglied Fred Witschel die Initiative, nahmen den Kontakt zur Partnerstadt auf und organisierten und betreuten den ersten Besuch einer Glindower Jugendgruppe in Rahden. Seitdem besuchen sich die Jugendlichen wechselseitig in der Ferienwoche nach Ostern. Zum 2.Male war in der Woche vom 02.April bis 05.April 2013 eine Jugendgruppe aus Rahden zu Gast in Glindow. Im Pfarrhaus wurden die 10 Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren sowie ihre drei Betreuer durch den Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und die Glindower Jugendlichen begrüßt. Vorstellungsrunde, erstes Gruppenfoto und eine Erkundungstour durch Glindow standen in den ersten Stunden des Besuches auf dem Plan. Ziel gemeinsamer Unternehmungen waren Berlin mit den Berliner Unterwelten, dem Brandenburger Tor und dem Reichstag, sowie die Glienecker Brücke in Potsdam. Nebenher blieb den Jugendlichen natürlich reichlich Zeit zum shoppen im Alexa und Stern-Center. Gespräche und gemeinsame Spiele haben die Freundschaft zwischen den Rahdener und Glindower Jugendlichen weiter vertieft. Die Glindower Turnhalle stand den Jugendlichen als Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Glindower Vereine hatten dafür in der Ferienwoche auf ihre Hallennutzungszeit verzichtet (auch wenn das nicht ganz mit allen Vereinen funktioniert hat-man hat sich arrangiert). Viel zu schnell ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende. Kurz vor der Abreise bedankte sich die Rahdener Stadtjugendpflegerin Vanessa Hermeling bei Rodrigues Jorge, Katrin Tausch und Fred Witschel für die tolle Organistaion und nette Betreuung. Sie lud die Glindower für das nächste Jahr zum Gegenbesuch nach Rahden ein.
Die Organisatoren und Jugendlichen danken der Havellandfleischerei Joppe und dem Partyservice Frohloff für die Unterstützung bei der Verpflegung und der Pfarrerin Frau Paetel-Nocke für die Möglichkeit der Nutzung der Räumlichkeiten im Pfarrhaus.
Fred Witschel

25.März 2013
Talente-Show zum 17.Kirsch- und Ziegelfest

Das Logo des Kirsch- und Ziegelfestes

Liebe Kinder, liebe Jugendliche aus Werder, Glindow und allen anderen Ortsteilen unserer Stadt,
bereits im vergangenen Jahr habt ihr mit Eurem Talent das Publikum zum Kirsch- und Ziegelfest begeistert. Und auch dieses Mal zur 17.Auflage des Festes gibt es die Gelegenheit für Euch, auf der Bühne zu stehen. Macht mit bei der Talente-Show! Euer großer Auftritt wird im Nachmittagsprogramm am 06.Juli 2013 ab 16:00 Uhr auf dem Gelände des Anglerheimes im Glindower Kietz sein. Keine Sorge, am Vorabend Eures großen Auftrittes, am 05.Juli 2012 um 17:00 Uhr findet schon mal die Generalprobe im Anglerheim statt. Auf alle Teilnehmer wartet ein Preis. Also zögert nicht lange und meldet Euch bis spätestens 15.Mai 2013 an unter Telefon: 03327/ 572687 oder per E-Mail: fredwitschel@gmx.de
Fred Witschel

17.März 2013
Talente gesucht – Casting beim Glindower Carneval Club e.V.

Die Glindower Kirsch-Kernchen

Sie wollten schon immer auf der Bühne stehen – dann sind Sie bei uns genau richtig. Ob gesprochenes Wort, Gesang, Tanz oder… Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Bewerben Sie sich beim Glindower Carneval Club e.V. und stellen Sie Ihr Können unter Beweis. Am 15.April 2013 um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Deutsches Haus“ Glindow ist es dann soweit. Sie, ja genau Sie sind ganz herzlich zum Talente- und Casting- Abend beim Glindower Carneval Club e.V. eingeladen. Natürlich wird Sie der Verein bei der Präsentation Ihres Könnens unterstützen. Sie müssen sich nur trauen! Wir freuen uns auf Sie und viele neue Talente!
Fred Witschel

Die jüngste Tanzgruppe, die Glindower Kirsch-„Kernchen“ haben ihr Casting erfolgreich bestanden. Auf dem Foto - In Erwartung ihres Auftrittes beim Kinderfasching vor ein paar Wochen.

15.März 2013
„Kinder wie die Zeit vergeht…“

unter diesem Motto steht in diesem Jahr die Sonderausstellung des Heimatvereines Glindow e.V. Wie vielseitig diese Aussage sein kein, wurde den Mitgliedern des Heimatvereines bei der Gestaltung der Schautafeln zum Thema bewusst. Eine Zeitreise durch die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart eröffnet sich dem Betrachter. Personen und Vereine erzählen in Wort und Bild über sich und die Entwicklung des Ortsteiles Glindow. Der Besucher soll mit der Ausstellung nicht nur auf eine Reise durch die Geschichte mitgenommen werden, sondern es soll auch Anregung zum Nachdenken über sich selbst, über die Veränderungen im Ort und der Gesellschaft sein.
Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 06.April 2013 um 11:00Uhr im Heimatmuseum Glindow, Kietz 3. Ab dann ist das Museum jedes Wochenende jeweils Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und das bis zum 26.Oktber 2013.
Fred Witschel

13.März 2013
Hoffnung für den Kammeroder Obstplan

Etwa 50 Bürger waren bei der Anhörung zur Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes im Fercher Rathaus zugegen. Fazit: Man sieht die Möglichkeit, dass die Landeshaupstadt auch mit Trinkwasser von den Berliner Wasserbetrieben versorgt werden könnte. Der Bedarf an Trinkwasser in Berlin ist in den letzten Jahren zurückgegangen, habe sich seit der Wende sogar halbiert, sodass sieben Wasserwerke die für Berlin gefördert haben, stillgelegt wurden. Und aus dem Gespräch ging hervor, dass die Berliner Wasserbetriebe noch weit entfernt von ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten. Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) hatte leider die Alternative der Versorgung durch die Berliner Wasserbetriebe bis dato nicht geprüft.
Das gibt Hoffnung dafür, dass die Wasserschutzzone in Ferch doch nicht ausgeweitet wird. Zumindest versprach das Umweltministerium im Zuge des nun beginnenden Abwägungsverfahrens auch Alternativen zu prüfen.
Fred Witschel

10.März 2013
Existenzsorgen wegen geplanter Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes

Am 13.März haben Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung in dem öffentlichen Verfahren zur geplanten Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes in Ferch zu äußern. Umweltministerium und Untere Wasserbehörde stellen sich den Fragen der Bürger im Fercher Rathaus.
Bereits im Vorfeld gab es im Umweltministerium ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Adreas Bernig (Die Linke). Zugegen waren unter anderem der Fercher Ortsvorsteher Roland Büchner und Obstbauer Heiko Wels, der auf dem Kammeroder Obstplan Plantagen besitzt und gern neue Anplanzungen auf den ihm noch zur Verfügung stehenden drei Hektar'n vornehmen möchte. Bereits im letzten Jahr hatte er dafür alle Vorbereitungen getroffen und jetzt im Früjahr sollte es losgehen. Da kam diese Hiobsbotschaft, die die viele Arbeit wieder zunichte machen könnte.
Fred Witschel

12.März 2013
Workshop in den Osterferien

Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sind zu einem kreativen Workshop unter dem Thema "Naturerwachen" beim Glindower Kunsthof-Verein eingeladen. Vom 02. bis 05.April, also in den Osterferien, jeweils in der Zeit von 10 bis 15:00 Uhr können die Kinder unter fachlicher Anleitung von der Vereinsvorsitzenden Gudrun Mader und von Gabriele Karele in den Werkstätten Malen, Filzen, Töpfern und Basteln. Am Ende des Workshopes sollen die Arbeiten ausgestellt werden, um diese Eltern, Großeltern oder Freunden zu präsentieren. Jeder darf anschließend seine Bastelarbeiten mit nach Hause nehmen. Anmeldungen zum Workshop unter Telefon 03327/40127 oder 70223.
Fred Witschel

01.März 2013
Märkische Ziegeleimuseum präsentiert neue Ausstellung

Mit dem heutigen Tage beginnt für das Märkische Ziegeleimuseum der Start in die Saison. Das Museum hat hat jeweils mittwochs, samstags, sonntags und feiertags bis zum 31.Oktober von 10 bis 16:00 Uhr geöffnet.

22.Februar 2013
Jahr der Entscheidung für das Brauchwasserwerk?

Das Pumpenhaus des Brauchwasserwerkes Glindow

Hätte man sich doch hinsichtlich des Brauchwassers so schnell entscheiden können wie mit der Blütentherme. Dann wäre dieses Thema wohl seit Jahren längst Geschichte und man könnte dem 80-jährigem Bestehen des in dieser Größenordnung in Europa einmaligen Brauchwasserwerkes im Dezember 2016 gelassen entgegensehen.
Am 17.Dezember 1936, nach dreijährigem Kampf, nach unendlichen Verhandlungen mit den damals zuständigen Stellen, begann der Bau des Glindower Wasserwerkes. Ein Privatingenieur und ein eingesetzter Ausschuss hatten den Entwurf des Wasserwerkes erarbeitet und vorab über die verschiedenen Möglichkeiten der Bewässerung befunden. Auch die Möglichkeit des Anschlusses an das damals existierende Werdersche Wasserwerk war geprüft worden, wurde aber auf Grund des dann notwendigen teuren Ausbaus wieder verworfen. Sogar einen Tiefbrunnen zog man Erwägung, bis man sich einig wurde, das Glindower Seewasser zu nutzen. Die Anbindung des Sees an die Havel sprach für Versorgungssicherheit auch im heißesten Sommer und die Temperaturen des Wassers sind günstig für die Pflanzungen, sowie im Seewasser enthaltene natürliche Stoffe sorgen für die Düngung der Obstpflanzen. Der Bau des Brauchwasserwerkes wurde zu einer Erfolgsgeschichte und unsere Region eines der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete. Mehr als 8000 Morgen (2000 Hektar) wurden anfangs bewässert und zu DDR-Zeiten wurde das Rohrleitungssystem sogar zur Bewässerung von 3500 Hektar ausgebaut. Leider wurde außer Acht gelassen, dass so ein Werk einmal erneuert und Rohre ausgetauscht werden müssen. Man arbeitete auf Verschleiss und so kam es wie es kommen muss - in den 90ziger Jahren war da eine Brauchwasserwerk, welches dringend einer Sanierung bedarf. Seitdem wurde gerungen, mit Verantwortlichkeiten und Eigentumsverhältnissen. Es kam zur Gründung eines Brauchwasserverein Glindow e.V. und später 2008 wird das Brauchwasserwerk in die Hände des WAZV gegeben.
Bei allen Entscheidungen, die in den letzten zwanzig Jahren zum Brauchwasserwerk gefallen sind und dies wurde nochmals auf der Sitzung des Finanzausschusses am 09.August 2012 bekräftigt: Es gibt keine Alternative. Eine vorgelegte Studie allerdings zeigt, dass 80% der geförderten Wassermenge irgendwie unbezahlt im Nirwana verschwinden. Der eine Teil versickert ungenutzt in der Erde, ein weiterer Teil sprudelt bei Haverien aus den maroden Leitungen und der Rest wird wohl schwarz verbraucht. Alles in allem, das Brauchwasserwerk mit seinen Rohrleitungssystem arbeitet mehr als unwirtschaftlich. Man mag nicht nachrechnen, kann es wahrscheinlich auch gar nicht nachvollziehen, wieviele Fördergelder aus verschiedenen Quellen und Zuschüsse aus dem Haushalt der Stadt bereits in das Werk geflossen sind. Eines ist sicher, die Gesamtsumme liegt über den derzeit kalkulierten Kosten der dringend notwendigen Sanierung. Ach hätte man gleich von Anfang an mit einem ordentlichen Konzept an der grundlegenden Sanierung gearbeitet, dann...
Aber im Herbst 2012, so versprach die Verwaltung auf der Sitzung, sollte den Stadtverordneten endlich ein Konzept vorliegen, wie das Brauchwasserwerk zu retten ist und was es kostet. Nur recherchiert man die Entwicklung des Brauchwasserwerkes in den letzten zwanzig Jahren, dann dürften alle versprochenen Konzepte schhon viele Akten füllen.
Wir schreiben Februar 2013, eine neue Obstsaison steht vor der Tür - ein Konzept für das Brauchwasserwerk gibt es noch immer nicht. Erneut vertagt auf den Herbst 2013. Derweil werden unrentable Leitungen gekappt und werden Leitungen abgestellt , weil Grunddienstbarkeiten nicht eingetragen sind. Das mag in wirtschaftlicher Hinsicht sehr vernünftig sein, aber die Sanierungskosten insgesamt werden sich dadurch nicht verringern und die Anzahl der potentenziellen Kunden wird kleiner. Wenn man die Leitung Richtung Petzow abschaltet, wie wird dann der geplante Golfpaltz bewässert, oder ist der schon wieder vom Tisch? So wird auch in diesem Jahr wieder jede Menge Seewasser irgendowo sprudeln, zahlen werden dafür die Obstbauern,Privatkunden und die Stadt mit dem Geld, was dringend für die Sanierung benötigt wird.
Ob das Brauchwasserwerk, dessen Prototyp 1934 auf der Weltausstellung in Brüssel mit Bronze geehrt wurde, auch in Zukunft über seinen 80.Geburtstag hinaus für eine blühende Kulturlandschaft "Havelobst" sorgt, ist ungewiß. Nun wenn die Abrissbirne nicht zu schnell kommt, bleibt ja noch die Chance auf den Erhalt eines technischen Denkmales. Noch ist nichts verloren, dringend von Nöten, ein vernünftiges Konzept für das Brauchwasserwerk und dessen Sanierung, inklusive des Rohrleitungssystems. Würde die Verwaltung das Tempo, wie bei den Entscheidungen zum Thermenbau anstreben, dann könnte die Erfolsstory Brauchwasserwerk weitergehen.
Fred Witschel

15.Februar 2013
Planung neuer Tarife für Brauchwasser

Seitens der Verwaltung wird gegenwärtig ein neues Tarifsystem für das Brauchwasserwerk Glindow geprüft. Auch der Hauptausschuss wird sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Eine Sanierung des Werkes ist dringend notwendig, damit die Obstplantagen weiter beregnet werden können. Vorallem Kunden deren Abrechnung über die Fläche erfolgt, müssen mit einem enormen Preisanstieg rechnen. Für Privatkunden ohne Messeinrichtung würde der Preis pro Quadratmeter von bisher 27 Cent auf 48 Cent, für Betriebe von 15 Cent auf 31 Cent steigen. Mit Messeinrichtung liegt der Preis für Privatkunden bei 1,18 Euro, für Großabnehmer bei 57 Cent und für Firmen bei 64 Cent pro Kubikmeter. Mit diesen Tarifen möchte die Verwaltung die Abnehmer dazu bewegen, sich Wasseruhren einbauen zu lassen. Auch ist die Gebührenerhöhung der Tatsache geschuldet, dass der Zuschuss der Verwaltung für das Brauchwasserwerk in diesem Jahr auf 50000 Euro begrenzt ist. Nicht nur eine Gebührenerhöhung steht ins Haus, sondern manche Rohrleitungen sollen stillgelegt werden, weil zu wenig Abnehmer daran sind oder der Umbau von Leitungen zu teuer ist. Hiervon könnte zum Beispiel der OT Petzow betroffen sein.
Fred Witschel

14.Febraur 2013
Anbaufläche Kammeroder Obstplan künftig Trinkwasserschutzgebiet

Seit 1991 flossen Fördermittel in das Projekt Bodenneuordnung. Das Land Brandenburg hat gemeinsam mit den Eigentümern Anbauflächen neu verteilt. Ende 2011 wurde dem Obsthof Wels, Obstbaufamilie in der 5.Generation, im Rahmen dieses Verfahrens eine drei Hektar große Fläche zwischen Kammerode und Glindow zugewiesen. Da auf den Plantagen die Bäume überaltert sind, sind dringend Neupflanzungen notwendig. Doch plötzlich sollen genau diese Flächen zum Trinkwasserschutzgebiet erhoben werden. Damit sind keine Neupflanzungen möglich und auch die Bewässerung der Flächen ist verboten. Weder Ortsbeirat noch die Stadtverwaltung hatten Kenntnis von diesem Vorhaben. Das Land, der Kreis haben der Stadt Werder und den Obstbauern Unterstützung zugesichert, damit der Obstanbau der Region erhalten bleibt. In der Kreisverwaltung ist sogar eine Stelle für Wirtschaftsförderung eingerichtet worden und das Land hat Fördergelder ausgegeben, um Arbeitsplätze im Obstanbau zu sichern. Aber genau durch die Einrichtung einer solchen Trinkwasserschutzzone werden die Bemühungen zum Erhalt der Obstanbauregion torpediert und Fördergelder in den Sand gesetzt. Bisher ist das Schutzgebiet noch nicht festgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die zuständigen genehmigenden Stellen einsichtig zeigen. Ansonsten erfährt man vom Obstanbau in unserer Region irgendwann nur noch aus dem Geschichtsbuch.
Fred Witschel

01.Februar 2013
Umstrittenes Förderprojekt zum Obstanbau

Das Berliner Planungsbüro, welches das Förderprojekt des Landes Brandenburg zur Stärkung des Obstanbaus in und um Werder koordiniert hatte am 31.Januar zum Workshop eingeladen. Der Werderaner Obst- und Gartenbauverein hatte allerdings schon mehrmals gegenüber dem Planungsbüro angemahnt, dass konkrete Hilfen beim Anbau und der Vermarktung von Obst wichtiger sind als Workshops. Das Projekt muss sich mehr der Sicherung der Anbauflächen sowie um der Anpflanzung neuer Obstbäume widmen. Existenziell wichtig ist dabei der Erhalt des Glindower Brauchwasserwerkes, denn ohne dieses würden die Obstkulturen vertrocknen.
Fred Witschel

25.Januar 2013
Obstanbau soll von Land und Kreis unterstüzt werden

Während die Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam- Mittelmark die Beraterfunktion übernimmt wollen das Land Brandenburg und die Europäische Union die Obstanbauregion Werder mit Zuschüssen unterstützen. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereines Walter Kassin hofft dabei auf finanzielle Unterstützung und praktische Unterstützung zur Schaffung einer einheitlichen Marke für Werders Obstanbau. Es müssen neue Plantagen angelegt und die Vermarktung optimiert werden. Werderaner Tannenhof, Sanddorn GmBH oder Schultzen's Siedlerhof sind bereits mit ihren Produkten bereits weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aber nicht nur die Schaffung einer einheitlichen Werder-Marke für den Obstanbau, sondern die sanierung Lindowschen Hauses in Werder. Hier könnten dann werdertypische Produkte präsentiert und Touristen beraten weren. So könnten Tourismus und Obstanbau davon profitieren. Bleibt zu hoffen, dass Ministerium und Planungsbüro diese Vorschläge aufgreifen.
Für den 31.Januar haben die Planer zu einem Workshop ins Oberstufenzentrum Groß Kreutz eingeladen.
Fred Witschel

25.Januar 2013
Auch beim Straßenbau ist die Thematik Wasserwerk allgegenwärtig

Im Rahmen des Straßenbaus Glindower Mühlenstraße, Bliesendorfer Straße, Steinstraße und Immenstraße wurden die Anwohner zur weiteren Nutzung der Brauchwasserleitung befragt. Leider scheinen es einige Bürger versäumt zu haben, auf die Anfrage zu reagiern. Fazit: Der WAZV will die Versorgung mit Brauchwasser in den zu sanierenden Straßen einstellen. Für den Erfhalt der Brauchwasserleitung und des Brauchwasserwerkes haben sich nun 42 Bürger an einer Unterschriftensammlung beteiligt und an die Stadtverwaltung Werder übergeben.
Der Ortsbeirat Glindow hat sich für die Erhaltung des Brauchwasserwerkes, welches für die Bewässerung der Obstplantagen und auch privaten Gärten sorgt ausgesprochen. Schon seit fast 20 Jahren wird für den Erhalt des Brauchwasserwerkes, welches von der Stadt jährlich bezuschusst und dringend saniert werden muss, gestritten. Im Moment ist in Klärung, wie der künftige Bedarf und auch die Höhe der Gebühren sein wird.
Fred Witschel

23.Januar 2013
Grüne Woche - Werdertag

Werderaner Baumblütenkönigin Karola Schulz und Glindower Kirschkönigin Stefanie Neidow Die Garden des Glindower Carneval Club e.V.

Ein Höhepunkt auf der Grünen Woche in der Brandenburghalle ist der Werdertag. Die Gewerbetreibenden präsentieren ihre Produkte und die Vereine der Stadt und der Ortsteile rundeten die Produktpräsentationen mit ihrem Programm ab. Baumblütenkönigin Karola Schulz und Glindower Kirschkönigin Stefanie Neidow stellten in diesem Jahr nicht nur sich selbst und die Stadt vor, sondern waren Teil des Programmes. Werdersänger Karsten Perenz wurde bei seinem Auftritt von beiden gesanglich unterstüzt. Höhepunkt für den Glindower Ortsteil war der Auftritt der drei Tanzmariechen und der Garden des Glindower Carneval Club e.V.. Frau Saß dankte allen Mitwirkenden beim Werdertag für ihr Engagement. Eine gelungene Repräsentation unserer Stadt und der Ortsteile.
Fred Witschel

Bilder aus dem Programm zum Werdertag bei der Grünen Woche 2013.

18.Januar 2013
Historischer Uferweg am Glindower See bleibt für die Öffentlichkeit zugänglich

Herr Heinz Franke konnte nunmehr darüber informieren, dass die Erbengemeinschaft der Nachfahren von Bergrat Arbenz der weiteren öffentlichen Nutzung des Uferweges am Glindower See zwischen Ziegelei und Rüsterhorn zugestimmt hat und dies im Grundbuch als Grunddienstbarkeit eintragen wird. So kann man auch in Zukunft entlang des Glindower Sees zu Fuß oder per Fahrrad den idyllischen Weg durch die Glindower Alpen von und nach Petzow nutzen. Des Weiteren hat die Stadt Werder 1,5 Hektar Land von Franke und seiner Frau, sowie dem Gartenverein Rüsterhorn erworben, damit Gäste das Rüsterhorn am See besuchen können. Den Kaufpreis haben Frankes und der Verein finanziert. Es ist geplant, das Gut der Fam. Arbenz mit Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude und Ringofen zu sanieren. Die Anlage mit dem stillgelegten Ofen soll an den Tonabbau und die Ziegelproduktion erinnern.
Fred Witschel

17.Januar 2013
In Planung - ein neues Vereinshaus für Glindows Fußballer

Mit 255 Mitgliedern und 32 ehrenamtlichen Trainern und Betreuern ist der FSV Eintracht Glindow der größte Verein des Ortsteiles. Beste Bedingungen für das Trainig bietet der vor knapp zwei Jahren eingeweihte Kunstrasenplatz. Einen regelrechten Mitgliederboom, vorallem an jungen Spielern hat der neue Platz dem Verein beschert. Eigentlich könnte man rundherum zufrieden sein, aber das alte Vereinshaus hinkt allen normalen Standards hinterher. Die Heizung und die sanitären Anlagen müssen erneuert werden und vorallem braucht es dringend getrennte Damen und Herrentoiletten. Schon bei so manchen Fußballturnier war der Platz zum Umziehen der Mannschaften sehr begrenzt. Das Vereinshaus wurde zu DDR-Zeiten von der Baubrigade der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft errichtet. Der Vereinsvorstand, allen Voran der Vereinsvorsitzende Richard Bobka hatte sich auf den Weg gemacht und beantragte Fördermittel für ein neues Vereinsgebäude. Und diese wurden ihm in Aussicht gestellt, vorausgesetzt die Stadtverwaltung kann den entsprechenden Eigenanteil aufbringen. Dazu führte der Vereinsvorstand Gepräche mit der 1.Beigeordneten Frau Saß und dem Ortsvorsteher Herrn Wilhelm. Leider waren die Bemühungen des Vereines für den sofortigen Bau eines neuen Vereinsgebäudes nicht von Efolg gekrönt. Schade. Zumindest gibt es einen Lichtblick. Bei einer Arbeitsbesprechung zwischen Vereinsvorstand, Ortsbeirat und 1.Beigeordneter Frau Saß war man sich einig, dass ein neues Vereinsgebäude her muss. Aber die Mittel dafür werden erst 2015 im städtischen Haushalt eingeplant, heißt erst in 2016 kann der Fußballverein sein neues Gebäude beziehen. Vorher gibt es noch jede Mendge Hausaufgaben zu machen. So ist die weitere Nutzung des maroden Gebäudes bis 2015 abzusichern, Fördermittel müssen beantragt werden, die Kosten des Baus sind zu errechnen und das Genehmigungsverfahren für Errichtung des Neubaus muss eingeleitet werden. Eine vom Ortsbeirat eingesetzte Arbeitsgruppe, der der Vereinsvorsitzende Richard Bobka, Ortsbeiratsmitgied Dieter Lange und ein Vertreter der Stadtverwaltung Werder angehören,wird diese Aufgaben koordinieren.
Fred Witschel

16.Januar 2013
Kinderhände gestalten Kita-Wände

Dank einer großzügigen Spende der Werderaner Firma Raum & Color Krause & Helmholtz OHG und der Glindower Manufaktur Scheeg von über 3000? an den Förderverein der Kita "Regenbogen" konnten bereits vor Weihnachten Flur und Treppenhaus neu gestaltet werden. Dabei wurde die umfangreiche Renovierung, die Spachtel-, Maler, Lackier- und Elektroarbeiten umfasste, bei laufendem Kita-Betrieb ausgeführt. Initiiert wurde das Projekt von Michaela Scheeg, die bei der Kita-Leiterin nachfragte, wie man den Kindern in der Vorweihnachtszeit eine besondere Freude machen könnte. Bereits vor Weihnachten waren die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und zum Abschluss, zur gestrigen offiziellen Übergabe durften die Kinder sich mit bunten Händen an den Wänden verewigen.
Fred Witschel

09.Januar 2013
Der Glindower Carneval Club e.V. in seiner 58.Session

Der Saisonorden der 58.Saison des Glindower Carneval Club e.V.

Im Saal der Gaststätte ?Deutsches Haus? in Glindow wird gegenwärtig gesägt, gehämmert, gebohrt und mit reichlich Farbe für einen neuen Anstrich gesorgt. Wer meint der Saal würde saniert, das ist weit gefehlt. Die Bautruppe des Glindower Carneval Club e.V. gestaltet gerade das Bühnenbild für das diesjährige Saisonthema ?GLINDOWS GLANZ UND PREUßENS GLORIA?. Erstmalig wird sich dann der Vorhang am 01.Februar 2013 pünktlich um 19:59 Uhr zur 8.Glindower Herrensitzung öffnen. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Bereits einen Tag später, am 02.Februar 2013 laden seine Tollität Tobias I. und ihre Lieblichkeit Nora I. zur ersten Prunksitzung ein. Ob der Verein dann nur den glänzenden Eindrücken des Ortteiles huldigt oder auch wirkliche Probleme, wie das marode Vereinsgebäude am Sportplatz angeht, lassen Sie sich überraschen. Und da das jeden Glindower angeht, sind am Sonntag den 03.Februra 2013 um 15:00 Uhr die Senioren zum Karneval eingeladen. Gleich zwei Mal dürfen die Frauen den Saal rocken. Am 07. und 08.Februar 2013, jeweils bereits um 19:33 Uhr wird die 6.Glindower Weiberfastnacht gefeiert. Man munkelt, dass es noch die ein oder andere Restkarte zu erwerben gibt. Mit der 2.Prunksitzung am 09.Februar 2013 um 19:59 Uhr startet der Verein ins Finale der närrischen Session. Und zu einem solchen Finale gehören unsere Jüngsten. Das Kinderprinzenpaar Finn I. und Josline I. möchte mit allen kleinen Karnevalisten und solchen die es werden wollen am 10.Februar 2013 ab 15:00 Uhr unter dem Motto ?KINDERGLANZ BEIM FASCHINGSTANZ? den Kinderfasching feiern. Rustikal sollen die närrischen Tage ausklingen. Zum Rosenmontag lädt der Glindower Carneval Club e.V. zum Feiern auf die Terrasse der Gaststätte ?Deutsches Haus? ein. Die letzte Möglichkeit Karten im Vorverkauf zu erwerben, ist am Samstag den 19.Januar 2013 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Gaststätte ?Deutsches Haus? in Glindow. Ab dann kann man nur noch der Hoffnung frönen, eine Restkarte an der Abendkasse zu ergattern.
Fred Witschel

09.Januar 2013
Neujahrstreffen der Glindower Vereine

Die erste Glindower Ortsbeiratssitzung in jedem Jahr gehört den Vereinen des Ortsteiles und ist das Dankeschön des Ortsbeirates für deren Engagement. Vereinsvorsitzende, Vorstände und Mitglieder ziehen ein Resümee der geleisteten Arbeit des vergangenen Jahres. Beste Gelegenheit über die vielen Höhepunkte des Vereinslebens zu berichten, Probleme anzusprechen und auch Kritik zu üben. Dieses Mal trifft man sich an gleicher Stelle wie im vergangenen Jahr, doch alles ist anders. Das ehemalige Anglerheim ist nicht mehr wiederzuerkennen. Nach einer kompletten Renovierung ist daraus ?Kleines? Seerestaurant entstanden. So glänzt das Gelände des Anglervereines mit einem neuem Restaurant mit Seeblick.
Ob Schützenverein zu Glindow 1924 e.V., Glindower Carneval Club e.V., Fußballverein ?Eintracht Glindow? oder Anglerverein, im Mittelpunkt steht die Kinder- und Jugendarbeit. Über die vielen Erfolge bei Meisterschaften und Wettkämpfen wurde berichtet. Aber auch Kritik wurde laut. Der Fußballverein beklagte das marode Vereinshaus. Fördermittel wurden nicht genutzt, weil die Stadtverwaltung die Finanzen für den Eigenanteil nicht aufbringen möchte, so der Vereinsvorsitzende Richard Bobka. Am 15.Januar trifft sich der Ortsbeirat mit dem Vereinsvorstand, um die Unstimmigkeiten auszuräumen. Ziegeleimuseum und auch der Heimatverein konnten zwar von guten Besucherzahlen berichten, aber der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder ist hoch und jüngere Interessenten fehlen einfach. Auch der Gemischte Chor Glindow e.V. würde sich über einen Zuwachs, vor allem an sangesfreudigen Männern freuen. Der neue Frauenchor ?Die Klangkirschen? hat inzwischen sein musikalisches Repertoire ausgebaut und wird im Frühjahr ein Konzert geben.
Auch die neue Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke war zugegen. Es war die beste Gelegenheit für sie, mehr über das Leben im Ortsteil zu erfahren. Sie fühlt sich wohl in Glindow und möchte sich einbringen. So wird es zum Kirsch- und Ziegelfest erstmalig einen Gottesdienst unter freiem Himmel geben. Stolz präsentierte die Pfarrerin den Mitgliedsausweis der Freiwilligen Feuerwehr Trebus und bedauerte, dass die Freiwillige Feuerwehr Glindow bei diesem Treffen nicht dabei war. Und noch etwas wusste die Pfarrerin zu berichten. Für die Reparatur der Kirchturmuhr sind nunmehr inzwischen 1000? gespendet worden. Der Tag an dem die Kirchturmuhr wieder sagt, was die Stunde geschlagen hat rückt in greifbare Nähe. Zum Kirsch- und Ziegelfest, das in diesem Jahr vom 06.Juli bis 07.Juli stattfindet, wollen sich alle Vereine einbringen und dieses mitgestalten. Dann muss nur noch Petrus gnädig gestimmt werden.
Fred Witschel

02.Januar 2013
Der Gemischte Chor Glindow e.V. sagt Danke

den Freunden, die dem Chor die Treue gehalten haben. Ein besonderer Dank geht an die Kirchengemeinden Werder, Glindow und Bliesendorf, sowie den Ortsbeirat Glindow und den Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm für die unkomplizierte Hilfe. Die Kirchen bei der Konzertreihe an den ersten drei Adventssonntagen waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Diese positive Resonanz ist das Resultat einer engagierten Arbeit der Chorleiterin Kathleen Valeske und natürlich aller Chormitglieder. Der Gemischte Chor Glindow e.V. dankt allen Besuchern für die gezeigte Wertschätzung.
Carsten Schaefer vom Gemischten Chor Glindow e.V.

Wer mehr zum Gemischten Chor erfahren möchte, hier geht es zur Webseite.